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Lange Nacht des Tanzes

KünstlerInnen der internationalen und lokalen Tanzszene machen die ganze Stadt zur Bühne
Regie   Anna Hein
Technik   Milan Piko |  Produktionsleitung   Alina Zeichen
ab 17.30 – 24.00 Uhr, Kartenverkauf ab 17 Uhr Lodronsche Reitschule
1 Ticket für alles: 19€ | Jugend 5€ | Kinder frei
Lodronsche Reitschule | Schlosshof Lodron | Kulturkino | Postgarten Hintere Gasse | Galerie Gmünd | Skulpturengarten Fritz Russ | Porsche Museum | Klanggarten Pankratium/Haus des Staunens | Alte Burg | Straßen, Plätze
PROGRAMM
17.30 Uhr: Eröffnung der Langen Nacht in der Lodronschen Reitschule
Jeder Besucher kann den im Abendprogramm mit Stadtplan enthaltenen Routenvorschlägen folgen, sich selbst seinen Weg zusammenstellen oder sich einfach nur treiben lassen, später kommen, früher gehen. Auf jeden Fall wird jeder die Möglichkeit haben, alles zu sehen.

4 LONGPERFORMANCES
à 20-25 min, je zweimal zu sehen, ‚Invocation‘  nur einmal.  Vertreter der regionalen, nationalen und internationalen zeitgenössischen Tanzszene.
1. Netzwerk AKS  (Millstatt) “INVOCATION“
ein Stück für 4 TänzerInnen von  Andrea K.Schlehwein  | Lodronsche Reitschule
2. „SOUNDPAINTING – 501 Sterne weit weg“ UA
Ceren Oran (Istanbul/Salzburg) & Ensemble
Idee/Komposition Julian Gamisch (K/Wien)
Soundpainting – erstmals in Kärnten!
Klanggarten Pankratium/Haus des Staunens
3.  „DAILY MADNESS“  – Tobias Draeger (München/Wien)
Kulturkino
4. „CAMPEN MIT ARTAUD“ – Erich Pacher/Markus Brandstätter (K)
Kulturkino

8 SHORTPERFORMANCES
à  8-15 Minuten, je 2x. VertreterInnen der österreichischen regionalen und überregionalen Tanzszene aus dem Alpen Adria Raum
Georg Blaschke (Wien) „multiple two“
Claudia Franco (Padua ,IT/ Brüssel,B) „Ella“
Anita Gritsch (K/Wien) „dancing on the ceiling“
Dominik Grünbühel/Luke Baio ( K/Wien/GB) o.T.
Leonie Humitsch (K/Wien) „ imprinting-a-part-of-it“
Yukie Koji /Hanspeter Horner(Japan/Wien/CH) „T“, Ausschnitt  zur Uraufführung in Bleiburg 15. (16.,17.August)
Kollektiv KUNSTSTOFF (K/IT/Wien) /Waltraud Brauner/ Raffaela Gras/ Christina Huber, Stefanie Sternig „Brot&Spiele“
Lukas Zuschlag (Lubljana, SLO/K) „Weil dein Herz schlägt“ n. Tomaz Salamun
Umrahmung:
 Parkourteam urban playground David Schessl (Klagenfurt)
Fanfaren von der Alten Burg (Soundpainting MusikerInnen, Komposition J.Gamisch)
Mini  Acts in der ganzen Stadt (verschiede Lange Nacht-KünstlerInnen, Kinder aus Bleiburg)
Film Johann Kresnik „Francis Bacon“ im gotischen Keller der Alten Burg

Konzepte und KünstlerInnen
Longperformances:
INVOCATION
Ein Tanzstück von Andrea K. Schlehwein für NETZWERK AKS in Koproduktion mit büro für tanz I Theater I produktionen
Basierend auf der inneren Bewegungsfigur der Acht, dem chinesischen Symbol für Unendlichkeit, das keinen Anfang kennt und kein Ende sucht, werfen sich die vier Tänzerinnen in einen Wirbel, steigern die eingesetzte Grundenergie, erzeugen überspringende Dynamik und kreiseln spielerisch auf einer sich kontinuierlich  auf einen imaginären Gipfel nach oben schraubenden energetischen Spirale… „Invocation“  ist auch der Titel einer Komposition des blinden amerikanischen Musikers A.K.A. Moondog, die das Herzstück  des arrangierten Soundtracks und der gleichnamigen Auftragschoreografie von Kunst in der Kartause Aggsbach 2012 an Netzwerk AKS und büro  tanz | theater | produktionen von in der Kartause von Aggsbach bildet.
Tanz: Unita Gay Galiluyo, Sei Seung Lee, Simona Piroddi, Aureliusz Rys,
Kostüme: Midori Kawamura,Soundtrack: Eleonore Schäfer,Andrea K.Schlehwein
Film: white I time |Andrea K. Schlehwein, Dario de Nicolò
Tanz, Film, Soundtrack sind in sich choreographiert, inszeniert und fixiert, beziehen sichjedoch nur thematisch insofern aufeinander, als alle drei Künste Assoziationen aufwerfen,die den Wunsch nach Veränderung, des Unterwegsseins, des Reisens, der zyklischenWiederkehr und der Bewegungsfigur Acht zum Thema haben, das sie auf ganz eigene Artangehen und ästhetisch fassen.
Unita Gay Galiluyo , geboren auf den Philippinen, 1992-1998 Solistin des Philipinischen Nationalballetts, danach Engagements in Basel, Giessen, Heidelberg, Freiburg, 2005 Gewinnerin des Solotanzfestivals Stuttgart. Seit 2009 Zusammenarbeit u.a. mit Andrea K.Schlehwein, 2012 artist n residence bei AKS in Millstatt.
Simona Piroddi,  Tanzausbildung   an der Iwanson Schule für zeitgenössischen Tanz in München und an der  Ballettakademie Stockholm. Engagements  an zahlreichen deutschen Bühnen, seit 2009 Tänzerin und enge künstlerische Mitarbeiterin von Netzwerk AKS Millstatt.
Aureliusz Rys, Diplom als „Actor of Musical stages“ in Gliwice/Polen, Tanzstudium an der Bruckner  Privatuniversität Linz, einjähriges Training an der Shaolin Kung Fu School in Oufu/China.  Tanzt seit 2012 in Österreich, Polen und Dänemark.
Andrea K.Schlehwein  lebt in Millstatt und Seoul, ist künstlerische Leiterin von Netzwerk AKS, Plattform für zeitgenössischen Tanz+Kunst und büro tanz | theater | produktionen. Sie wuchs in Japan auf, erhielt dort ihre Ausbildung in Tanz und Choreografie. In Deutschland studierte sie Germanistik und Schauspiel. Elf Jahre lang arbeitete sie weltweit mit Achim Freyer. 2008 richtete Andrea K.Schlehwein in Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Eleonore Schäfer ein Produktionsstudio in der Dépendance  von Stift Millstatt ein, vergibt dort Künstlerresidenzen. Sie ist Gastprofessorin an der Korea National University of Arts.

SOUNDPAINTING
ist eine multidisziplinäre Zeichen- und Gestensprache für Echt-Zeit-Choreografie, -Regie, -Komposition und Gestaltung im bildnerischen Bereich, erfunden 1974 vom New Yorker Komponisten Walter Thompson. Diese Sprache dient dazu, Echtzeitprozesse in künstlerischer Weise sinnvoll miteinander zu verknüpfen und diese Elemente aufeinander abzustimmen. Sowohl für den performativen Bereich, als auch als rein soziale Aktivität bringt diese Form der Kommunikation viel Lust und Freude mit sich, und öffnet auf jeden Fall neue Türen im Bereich der Kunsterschließung. Es ist auch leicht möglich das Publikum in die Grundzüge dieser Sprache einzuweihen und einzubinden.

501 Sterne weit weg UA
Ceren Oran (Tanz, Choreografie, Soundpainting, Stimme)
Julian Gamisch (Gesamtkonzept, Komposition, Soundpainting, diverse. Instrumente)
Christine Gnigler (Stimme, Blockflöten, Fagott)    ­
Florijan Lörnitzo (Stimme, div. Instrumente)
Felix Pöchhacker (E-Gitarre)
Eva-Maria Prošek (Performance, Stimme)
Leonie Wahl (Tanz, Choreografie)
soundpainting lange nacht gmünd ceren oran7 verschiedene Charaktere bringen verschiedenste Timbres mit nach Gmünd, um gemeinsam die alten Gemäuer der Stadt mit Leben zu füllen. Sei es Bewegung, sei es Klang, seien es Bilder. Alle 5 verbindet der Kulturstandort Österreich mit seinen Traditionen und der Wille, eigene, mutige Wege zu beschreiten.
Das letzte Jahr (2013) hat viele Höhen und Tiefen in Form von kollektiven Erfahrungen mit sich gebracht, die einzeln genommen Motivation genug sind, Unmengen an Kunstwerken zu schaffen (z.B.: die Veröffentlichung der geheimen Überwachungsdokumente der NSA, die durch Edward Snowden möglich geworden sind; das weltweite Müllproblem, das nach Lösungen verlangt; der Versuch der Gewerkschaftsbildung in China; oder das kollektive Umdenken in der Gesellschaft zu Fragen wie Solidarität, Courage und Nächstenliebe). All diese Erfahrungen bringen die Mitglieder des Ensembles zu unterschiedlichsten Denkansätzen, Lösungen und Ausdrucksformen gegenüber diesen großen Fragen der Gesellschaft.
Diese scheinbar nur mit viel Energie zu vereinbarenden Standpunkte werden mit Hilfe von Soundpainting mit Leichtigkeit an- und zueinander geknüpft, und die Künstler*Innen werden aus diesem verführerischen Cocktail aus verschiedensten Materialien ein Werk für die lange Nacht des Tanzes 2014 brauen, dass die Zuseher*Innen in ein Reich der Sinne führt, zum Nachdenken einlädt, zum Mitfühlen verleitet und Hunger auf mehr macht.
Darum wird das Publikum eingeladen sein, Teil eines großen Bildes zu werden („a soundpainting“) und an dem Kunstwerk selbst teilzunehmen. Denn ein Gutes Kunstwerk soll gleichzeitig ein Verlangen stillen, während es ein anderes weckt.  (Julian Gamisch, Konzept)
Ceren Oran, geboren in Istanbul, Tänzerin, Choreografin und  Österreichs einzige geprüfte Soundpainterin mit weltweiten Auftritten, lebt in Salzburg, wo sie zeitgenössischen Tanz am SEAD studierte. Nach dem Abschluss des Postgraduate-Programmes ICE am SEAD begann sie im Februar 2010 ihre Arbeit am Toihaus Theater als Tänzerin und Choreografin.  Neben Rollen in Tanz und Gesang steht sie auch als Soundpainterin auf der Bühne. Sie unterrichtet diese Technik am Toihaus Theater und überall in Europa und wirkt in mehreren Soudpainting-Formationen mit.
Julian Gamisch,  geboren 1990 in Klagenfurt, Unterricht in Gitarre, Klavier und Schlagzeug, Klavier-Stipendium des Landes Kärnten. Studium der Musik-wissenschaft an der Universität Wien (afrikanische Musik) und Komposition am Konservatorium der Stadt Wien Privatuniversität.  Kompositionswettbewerbe: 1.Platz „phonofemme“  (Wien Modern), 3. Platz Gustav Mahler Bewerb Viktring. Pantomime-Workshop bei Massimo Rizzi, Meisterkurse  u.a. Klavier, Jazz Drum, Musiktheater. Kompositionen u.a. für Musikverein, Konzerthaus, Film, Hörfunk.
Christine Gnigler, geboren in Vöcklabruck/Oberösterreich, mit Blockflöte und Fagott mehrmals erfolgreich beim Wettbewerb Prima la Musica. Seit 2010 Blockflötenstudium BA an der Konservatorium Wien Privatuniversität, dazu Fagott- und Barockfagottunterricht. Mitwirkung in zahlreichen Ensembles und Orchesterproduktionen. Neben barocker und klassischer Musik Beschäftigung mit zeitgenössischer und experimenteller Musik sowie Performancekunst.
Florijan Lörnitzo, 1992 in Wien geboren, begann früh, Gitarre und Drum Set zu  spielen und Songs zu schreiben. Nach verschiedenen Tätigkeiten im Bereich der Rockmusik begann er 2012 an der Konservatorium Wien Privatuniversität mit dem Studium der Komposition bei Christian Minkowitsch.
Eva Maria Prošek, geboren in Graz, Absolventin des Musikgymnasiums und Konservatoriums (Geige, Gesang), Schauspiel- und Gesangsstudium in Wien (Akademie Elfriede Ott, Konservatorium/Tintes Schürmann). Freie Schauspielerin und Sängerin, auch im Musikkabarett- und Jazzbereich ( als Duo „Hose&Kleid“ mit Reinhard Steiner)  und TV („Braunschlag“).


DAILY MADNESS   von Tobias Draeger

Kulturkino Gmünd
eine Performance, die funktioniert wie ein Animationsfilm, wo die Ordnung der Dinge auf den Kopf gestellt wird, wohingegen im Kopf des Mannes die Stimmen immer lauter werden.  Der tägliche Wahnsinn ist eine greifbare und physische Untersuchung der Erfahrungen dieser beiden Pole des menschlichen Verstandes. Es ist die Geschichte eines einsamen Mannes, der zwischen seinen Gefühlen von Verwunderung und Angst hin- und hergerissen ist. Bewegung, Sprache, Erkundung verschiedener Aspekte von Magie Nouvelle  sind die Experimentierfelder, wo Objekte plötzlich zum Leben erwachen und etwas zu sagen haben: Ein Mann allein in einem Büro, umgeben von unzähligen Post It´s und einer einzigen Lampe. Die Bürowände als Spiegelung seiner Gedanken. Hier wird der Kampf zwischen seinem neurotischen Organisationszwang, des ihn umgebenden Chaos und dem grossen Wunsch nach dem freien Fall  ausgefochten. Es ist ein blutiger Kampf. Ein tagtägliches Ringen. Zwischen Höhen und Tiefen. You know, that stress of the mess. Es ist das einfache Verlangen, die eigene Welt so zu formen und zu planen, dass man darin existieren kann.
Tobias Draeger, 1981 in München geboren, lebt in Wien. Arbeitete nach dem Abitur 2Jahre als Betreuer für spastisch kranke Menschen, Schauspielunterricht und Camera Acting bei  Gottfried Breitfuss (Schauspielhaus Zürich) und Jerry Coyle (New York). Zweijährige Assistenz bei der Theaterpädagogin Michaela Obertscheider in Wien. Inspiriert von der belgischen Tanzszene (Assistenz bei Wim Vandekeybus/ Ultima Vez und KABINET K/Joke Laureyns (BE), fügte erseinem Schauspielbackground noch die zeitgenössische Tanzausbildung am Konservatorium Wien Privatuniversität und SEAD in Salzburg hinzu. Filmarbeiten für ARD / PRO7 / Filmhochschule München und Filmakademie Ludwigsburg ,  Stipendien ( Summerlab Mousonturm Frankfurt,  Choreolab  Universität Krems / Sebastian Prantl. Choreografien u.a. für Tanzquarteier Wien, Szene bunte Wähne, Tanzhaus Zürich. Zusammenarbeit Arbeit mit internationalen Choreographen u.a.: Quan Bui Ngoc/ Les Ballets C de la B, Philipe Reira/ Superamas, Helena Waldmann, Cornelia Lüthi,  Kristel van Issum/ T.R.A.S.H, Simon Mayer, mit dem Valencia Symphonic Orchestra /Sergio Alapont, Wim Vandekeybus/ Ultima Vez (BE) und KABINET K/Joke Laureyns (BE)

„CAMPEN MIT ARTAUT“  – Markus Brandstätter/Erich Pacher -„kinematographisches prekäriatstheater“ –  Filmtanzexperiment nach Antonin Artauds radiphonem Werk „Schuss mit dem Gottesgericht“
Markus Brandstätter, geboren in Klagenfurt, Kindheit in Gendorf/Baldrams-dorf, HTL Mödling (Tiefbautechnik), Philosophiestudium an der Alpen Adria Universität Klagenfurt, Promotion 2006. Besondere Kenntnisse: Erkenntnistheorie – Ästhetik, Kinematographie, Photographie und Neue Medien, Musik, Literatur und Theater. Sein spartenübergreifendes experimentelles und künstlerisches Schaffen umfasst Ausstellungen,  Videoexperimente und  Dokumentationen.
Erich Pacher, geboren in Spittal/Drau, vertritt unterschiedlichste  Formen zeitgenössischer Performancekunst.  Mitwirkung bei zahlreichen Theater-, Film- Tanzprojekten, u.a. von Peter Wagner, Bernd Gstettner/tanz*hotel, VADA (Unikum Klagenfurt), Zdravko Haderlap (Tanztheater Ikarus),  la fura del baus (Barcelona). Festivaleinladungen: Wiener Festwochen, Steirischer Herbst, Mittelfest Cividale, Transformale.
lange nacht gmünd- leonie humitsch
KünstlerInnen Shortperformances
Luke Baio, geboren 1979 in Worcester, lebt in Wien. Er ist Absolvent der Northern School of Contemporary Dance und nahm ein weiteres Jahr Unterricht für zeitgenössischen Tanz in London.  2001 – 2006  tourte er als Mitglied der Richard Alston Dance Company durch Europa und Amerika. In Österreich wirkte er u.a. in Produktionen von Liquid Loft/Chris Haring, Stadttheater Klagenfurt, neue Oper Wien, Nikolaus Adler und Liz King mit und schuf zusammen mit Dominik Grünbühel eigene Stücke.

Georg Blaschke, mehrfach ausgezeichneter Tänzer, Performer, Choreograf, Trainer, Mag.nat (Mathematik/Philosophie), privates Klavierstudium, lebt in Wien. Gastdozent und –choreograf  im Bereich zeitgenössischer Tanz, Physical Theatre, Mouvement Research auf Hochschulen und internationalen Festivals.

Waltraud Brauner, geboren in Wien, Studium der bildenden Kunst/Fotografie an der Universität für angewandte Kunst in Wien und der Zeitgenössischen Tanzpädagogik an der Konservatorium Privatuniversität.  In ihren Arbeiten greifen bildende und darstellende Kunst immer wieder ineinander.  Solistische Arbeiten sowie Projekte gemeinsam mit anderen KünstlerInnen bzw. Gruppen.

Claudia Franco, geboren in Camposampiero/Padova/Italien, erhielt ihre Ausbildung in zeitgenössischem Tanz, Zirkus und Theater in Turin (FLIC) und an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel. Mit ihren originellen, akrobatischen Cyr Wheel Programmen gastiert sie auf internationalen zeitgenossischen Kunstfestivals.

Raffaela Gras, in Wien geboren. Studium „Zeitgenössische Tanzpädagogik“ an derKonservatorium Wien Privatuniversität,  seitdem als Choreografin und Tanzpädagogin tätig. Seit 2012Studium an der  Universität für Musik und darstellende Kunst/ MAS Kulturmanagement. Mitglied im Kollectiv Sissphos.

Anita Gritsch, geboren in Wolfsberg/Kärnten,  lebt derzeit in Österreich und Brasilien, Studium der Rhythmik (Musik- und Bewegungspädagogik), Anglistik und Soziologie in Wien und Edinburgh. Fokus auf interdisziplinäre Projekte (zuletztrePercussion, mutter wasser, Les Trois Danses), Bodypercussion, Percussion, Brasilianische und Afrikanische Musik- und Tanzkulturen

Dominik Grünbühel, geboren 1978 in New York, studierte in Wien und in London an der Contemporary Dance School – The Place. Seit 2001 arbeitet er als freischaffender Tänzer und Performer in Wien mit u.a. Cie. Smafu, Radek Hewelt, Patrice Chéreau, Katharina Weinhuber, Association LISA, Tanz*Hotel, Homunculus, Markus Kupferblum, Sabile Rasiti, Luke Baio und Charlotta Ruth. Eigene Choreografien und Filmkooperationen konnte er in mehreren europäischen Ländern zeigen. Er ist Mitbegründer und Bassist von „Nifty’s“ (World Music Award 2006), Ö1 Künstler des Jahres (2007) und studiert digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Hanspeter Horner, geboren in Zürich, absolvierte nach dem Lehrabschluss der Kunstgewerbeschule eine dreijährige Bühnenausbildung bei Jacques Lecoq in Paris. Gründungsmitglied und Schauspieler im Zwischen den Zeilen Theater Zürich, seit 1988 freischaffender Regisseur. Inszenierungen im gesamten deutschen Sprachraum, in Österreich u.a. am Theater Phönix Linz, Josefstadt Wien, Tiroler Landestheater, Bregenzer Festspiele, Mezzanin Graz. Langjährige Zusammenarbeit mit Justus Neumann/Australien. Dozent an den Kunstuniversi-täten Graz, Chiang Mai/Thailand und der Europäischen Theaterschule Bruneck
Christina Huber, geboren in Südtirol/Italien, Studium am Konservatorium Wien Privatunversität, freie Choreographin und Tänzerin in Wien. Zuletzt in der „kunststoff“ – Produktion Eine Jacke ist eine Jacke, ist eine Jacke“ zu sehen.

Leonie Humitsch, geboren in Spittal/Drau, lebt in Wien. Studium „Elementare Musik- und Tanzpädagogik“ am Orff-Institut, Mozarteum Salzburg,  „Pädagogik für modernen/zeitgenössischen Tanz“ an der Konservatorium Wien Privatuni-versität. Mitwirkung  bei zahlreichen österreichischen Tanzprojekten ( u.a. Festival „Berührungen“/Odeon Wien;  „Österreich tanzt“,  „Bodies in Urban Space“/Willi Dorner; „Lange Nacht des Tanzes“ CCB 2011; Netztwerk AKS

Yukie Koji , geboren in Japan, lebt in Wien. Tanzausbildung an der Académie de Danse Classique Princesse Grace  in  Monaco, beim Yoko Tsukamoto Ballett Studio in Nagoya (Japan), und beim Performance Year in Zürich. Engagements am Saarländischen Staatstheater und am Staatstheater Braunschweig, derzeit als freiberufliche Tänzerin und Choreografin international tätig, Zusammen-arbeit u.a. mit Jacqueline Beck , Jochen Heckmann, Elio Gervasi, Gisela Rocha,  Raffael Irace,  Ignacio Martinez, Hanspeter Horner.

KUNSTSTOFF (Wien) Waltraud Brauner, Raffaela Gras, Christina Huber und Stefanie Sternig. Das Kollektiv  entwickelt Arbeiten zu unterschiedlichsten Themen wie u.a. im Rahmen der Sommer Residency 2013 bei WORKSPACE BRUSSELS im Bereich Tanz, Performance und bildende Kunst.
Stefanie Sternig, geb. in Villach, studierte zeitgenössische Tanzpädagogik am Konservatorium Privatuniversität Wien sowie Pädagogik, Sonder- und Heilpädagogik an der Universität Wien. Teilnahme als Tänzerin und Choreografin an zahlreichen Festivals, vor allem mit dem „Kollektiv Kunststoff“.

Lukas Zuschlag, geboren 1985 in Klagenfurt, lebt in Lubljana. Ballettausbildung bei Sylvia Prokop und Marjan Krulanovic. Seit 2004 Mitglied, derzeit Solotänzer  des Balletts der Staatsoper Ljubljana. Repertoire von klassischem Ballett bis zeitgenössischem Tanz. Internationale Gastauftritte ( u.a. i. „Nussknacker“  in Klagenfurt) und Auszeichnungen,  u.a. Kulturförderpreis des Landes Kärnten, Lidija Wisiak Award, Award of Slovenian Times as Best Foreign Artist.

Lange Nacht des Tanzes | Regie
Anna Hein, geboren in Graz, aufgewachsen in Kärnten, lebt in Wien. Mehrfach ausgezeichnete (u.a. mit dem Förderpreis des Landes Kärnten) Tänzerin und Choreografin,  Ausbildung in klassischem Ballett (Wiener Staatsoper) und zeitgenössischem Tanz ( Wien, New York, Venedig/Biennale). Tänzerin auf internationalen Festivals und in unterschiedlichen Engagements, Zusammenarbeit mit namhaften Choreografen wie Nils Christe, Yorma Uotinen, Vim Vandekeybus, Nigel Charnock, Susanne Linke, Jochen Ulrich, Jean Renshaw, Nikolaus Adler und Johann Kresnik . Ab 2004 als Mitglied der Brüsseler Kompanie Charleroi Danses tänzerisch kreative Mitwirkung  in der weltweit erfolgreichen Tanz-Architektur-Serie „body – city“ von Frédéric Flamand  in Zusammenarbeit mit Thom Mayne, Zaha Hadid, Fabrizio Plessi und Jean Nouvel. Mehrere Openair-Inszenierungen (Kreuzgang Tolentini/Biennale Venedig, Umspannwerk Innsbruck, Sprungturm Millstatt). Mit der  Inszenierung der CCB Langen Nacht des Tanzes 2014 in Gmünd wurde sie u.a. auch auf Grund ihrer guten Kenntnis der lokalen und architektonischen Strukturen und Performancemöglichkeiten beauftragt.

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